Alarmierende PISA-Ergebnisse

9. September 2026

Warum deutsche Schüler den Anschluss verlieren

Die Bildungspolitik und das Schulsystem in Deutschland stehen einmal mehr vor einer harten Realität. Jüngste Veröffentlichungen schlagen Alarm, und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Deutsche Schülerinnen und Schüler haben bei der PISA-Studie so schlecht abgeschnitten wie noch nie zuvor. Was bedeutet das für unsere Jugend, wo liegen die Ursachen und vor allem: Welche Lösungsansätze gibt es, um diesen Abwärtstrend zu stoppen?

Was ist die PISA-Studie?

Bei der PISA-Studie (Programme for International Student Assessment), die von der OECD koordiniert wird, handelt es sich um eine international vergleichende Schulleistungsstudie. Sie wird in regelmäßigen Abständen – künftig im Vier-Rhythmus statt alle drei Jahre – durchgeführt und testet 15-jährige Jugendliche weltweit in den Kernkompetenzen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme international zu vergleichen und aufzuzeigen, inwieweit Jugendliche auf die Anforderungen des Berufs- und Erwachsenenlebens vorbereitet sind. Getestet werden dabei zufällig ausgewählte Schülerinnen und Schüler verschiedenster Schulformen.

Die aktuellen Ergebnisse: Ein historischer Tiefstand

  • Mangelnde Basiskompetenzen: Ein Drittel der Schülerinnen und Schüler erreicht in den Bereichen Lesen und Mathematik sowie rund ein Viertel in den Naturwissenschaften keine ausreichenden Basiskompetenzen. Etwa ein Fünftel verfügt in keinem der drei Bereiche über solide Grundlagen. Im Lesen und in Mathematik hat sich die Gruppe dieser Risikoschüler seit 2015 verdoppelt.
  • Schrumpfende Leistungsspitze: Der Anteil an Spitzenergebnissen ist stark geschrumpft – im Lesen von 13 auf 8 Prozent, in Mathematik von 12 auf 7 Prozent. Nur noch drei Prozent erreichen in allen drei Bereichen die höchsten Stufen.
  • Internationaler Vergleich: Deutschland liegt im OECD-Durchschnitt. In den Naturwissenschaften übertreffen 14 Staaten Deutschland deutlich, darunter Estland, Kanada, die Schweiz und Österreich.

Gründe und Ursachen für den Leistungsabfall

Die Ursachen für diese Entwicklung sind vielschichtig:

  • Rückgang der Lesefreude und „flüchtiges Lesen“: Knapp die Hälfte der Schülerinnen und Schüler greift nur noch dann zu einem Buch oder Text, wenn es absolut erforderlich ist – von echtem Lesevergnügen kann kaum noch die Rede sein. Der Anteil der sogenannten „flüchtigen Leser“ hat sich zwischen 2018 und fast verdoppelt. Statt sich in Texte zu vertiefen, werden sie heute meist nur noch hastig überflogen. Das führt oft zu schnellen, aber am Ende falschen Antworten. Im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz und ständiger Informationsflut wären Fähigkeiten wie das sorgfältige Bewerten von Informationen, das Verknüpfen von Quellen und das kritische Hinterfragen von Gelesenem wichtiger denn je – genau diese Kompetenzen driften jedoch im selben Maße ab.
  • Soziale Ungleichheit: In keinem Land ist der Bildungserfolg so stark an den sozioökonomischen Status der Familie gekoppelt wie in Deutschland. Während nur 2 Prozent der Kinder aus armen Familien hohe Kompetenzen erwerben, sind es bei reicheren Familien 25 Prozent. Diese Abhängigkeit ist dreimal so stark wie in Kanada. Auffällig ist auch, dass das sozioökonomisch privilegierteste Viertel der Schüler die stärksten Rückgänge bei den Leistungen verzeichnete.
  • Veraltete Unterrichtsmethoden: Der Schulunterricht hat sich in den vergangenen Jahrzehnten relativ wenig verändert und ist nach wie vor sehr stark auf Fachwissen und reines Auswendiglernen ausgerichtet.

Welche Folgen kann das haben?

  • Eine doppelt so große Gruppe an Risikoschülern, die im Grunde „nicht weiterbildungsfähig“ sind, gefährdet den zukünftigen Fachkräfte- und Wirtschaftsstandort Deutschland massiv.
  • Jugendliche sind unzureichend auf eine digitalisierte und von künstlicher Intelligenz geprägte Arbeitswelt vorbereitet, da ihnen kritische Medienkompetenz und fundiertes Textverständnis fehlen.
  • Die verfestigte soziale Ungleichheit führt zu mangelnder Chancengleichheit und gesellschaftlicher Spaltung, da Herkunft in Deutschland allzu oft über die Zukunft entscheidet.

Lösungen und Wege aus der Krise

  1. Frühe Förderung und Diagnostik: Erfolgreiche Bildungssysteme setzen auf konsequente frühkindliche und schulische Diagnostik sowie eine verbindliche Förderung.
  2. Datenbasierte Lernbegleitung: Nach dem Vorbild Kanadas sollten Schulen regelmäßige, kurze Tests einsetzen, um Lernfortschritte von Schülern in Echtzeit zu beobachten und gezielt darauf zu reagieren.
  3. Gezielte Unterstützung: Schulen mit hohem Unterstützungsbedarf müssen deutlich besser mit Ressourcen ausgestattet werden.
  4. Außerschulische Lern- und Förderangebote wie der Studentenring: Neben staatlichen Reformen spielen auch flexible, individuelle Unterstützungsstrukturen eine entscheidende Rolle. Hier kann der Studentenring einen wertvollen und äußerst positiven Beitrag leisten. Durch engagierte studentische Nachhilfelehrerinnen und -lehrer bietet der Studentenring eine passgenaue, motivierende und nahbare Lernbegleitung. Studierende stehen auf Augenhöhe mit den Schülern, können Wissenslücken gezielt schließen, Lernfreude – insbesondere im so wichtigen Bereich des Lesens und Verstehens – wecken und dazu beitragen, den Leistungsdruck im regulären Schulunterricht abzufedern. Solche Initiativen ergänzen das formale Bildungssystem sinnvoll und unterstützen Jugendliche dabei, ihre Potenziale individuell zu entfalten.

Fazit: Die PISA-Studie 2025 zeigt, dass Deutschland dringend eine schulische und bildungspolitische Kehrtwende braucht. Wenn Politik, Schulen und gesellschaftliche Unterstützungsangebote Hand in Hand arbeiten, lässt sich das Ruder noch einmal herumreißen – für eine chancengerechte und zukunftsfähige Bildung unserer Jugend.

Hinweis: Die in diesem Beitrag verwendeten statistischen Daten und Fakten basieren auf den Auswertungen der aktuellen PISA-Studie sowie den Berichten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) von Heike Schmoll vom 08.09.2026 09:30 Uhr (https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/pisa-studie-2025-deutsche-schueler-schneiden-so-schlecht-ab-wie-nie-zuvor-accg-201190682.html?campID=PUS-EAu2400002340#?cleverPushBounceUrl=https%3A%2F%2Fwww.faz.net%2Faktuell%2F&cleverPushNotificationId=2CukjJBoRxnp4QErw)

Das meinen unsere Kunden:

Nachhilfe in Bestleistung

Habe mich im ersten Schritt ganz bewußt aus zwei Gründen für den Studentenring entschieden: 1) Einzelnachhilfe, 2) Nachhilfelehrer kommt nach Hause. Im zweiten Schritt kann ich nun auch sagen, daß die Nachhilfe selbst hervorragend ist. Dass einst mal unge- liebte Fach Mathe ist nun eines seiner Lieblingsfächer. Bereits nach kurzer Zeit ... Hier nachlesen

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Wir sind super zufrieden mit allem. Dem organisatorischen Teil, die Betreuung und vor allem der motivierte Lehrer. Er kam nach Hause und hat unsere Tochter auch über what's app unterstützt. Vielen Dank. Dadurch konnte sie sich in Mathe um 3 Noten verbessern. Wir empfehlen Sie gern weiter. Hier nachlesen

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Das Team bemüht sich sehr schnell die passende Nachhilfe zu finden. Reibungsloser Ablauf. Die Vorauswahl der Nachhilfelehrer entspricht fast zu 99 % den gewünschten Kriterien. Hier nachlesen

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Sind total begeistert. Innerhalb kürzester Zeit wurden die Noten unseres Sohnes in Mathematik von 5 auf 2 verbessert! Hier nachlesen

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Sind super zufrieden, haben eine sehr nette Dame am Telefon gehabt, die für uns eine super Nachhilfe (Student) rausgesucht hat. Es ging alles super schnell. Unser Sohn lernt gerne mit ihm und er bekommt jetzt eine 4 statt eine 5 in Englisch auf dem Zeugnis. ... Hier nachlesen

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Wir sind voll zufrieden mit der Leistung des Studentenrings! Die Studenten, die uns bisher vermittelt wurden, waren zuverlässig und sehr engagiert. Die Abwicklung über den Studentenring verläuft reibungslos und unkompliziert. Es ist tatsächlich so, wie es die Anzeige verspricht! Hier nachlesen

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Mein Sohn hat seine Note in Französisch innerhalb eines Jahres um 2 Noten verbessert. Er hatte nur einmal die Woche 1 Stunde Nachhilfe. Bin einfach nur begeistert. Hier nachlesen

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Mit der Nachhilfe für meinen Sohn war ich sehr zufrieden. Stunden konnten individuell vereinbart werden, je nach Lernbedarf. Da die Studentin zu uns nach Hause kam, war auch das Lernumfeld prima. Einzelunterricht ist meiner Meinung nach die einzig sinnvolle Methode für Nachhilfe. Als Eltern bekommt man somit auch mit, wer mein Kind unterrichtet und wie der Lernfortschritt ist. Die Studentin hat meinen Sohn ca. 1 1/2 Jahre bis zum erfolgreich bestandenen Abitur begleitet. Es war eine prima Zeit - jederzeit wieder bei Bedarf! Hier weiterlesen

Andrea G.

sehr zufrieden

Wir, das heißt wir Eltern und unser Sohn, sind mit dem Nachhilfe Lehrer in Englisch sehr zufrieden. Die Arbeitsatmosphäre ist entspannt und obwohl der Termin Freitag Nachmittag stattfindet, ist unser Sohn gerne dabei. Durch die Regelmäßigkeit haben wir weniger Diskussionen und Streß. Wir merken, dass dem Nachhilfelehrer auch persönlich am Fortschritt unseres Sohnes gelegen ist und gerade in dem Alter (unser Sohn ist 13 Jahre alt ) finden wir es motivierend, wenn auch außenstehende Personen positiv auf den Schüler einwirken. Hier nachlesen

positiv !!!

Top Leistung – in jeder Hinsicht

Hallo, ich kann nur Positives berichten. Die Vermittlung der Nachhilfe war schnell, unkompliziert mit sehr freundlichem Service. Die Nachhilfe war super. Kurzfristige Termine, variable Unterrichtsdauer waren kein Problem. So engagiertes Personal wünscht man sich auch in anderen Bereichen. Mein Sohn fand wieder Interesse am Fach und das zeigte sich sowohl in den Noten als auch an der mündlichen Beteiligung. Es war eben nicht nur ein Lernen für die nächste Arbeit, sondern das Vermitteln des Verständnisses für die Materie. Super toll. Danke dafür. Ich würde jederzeit wieder die Hilfe des Studentenrings in Anspruch nehmen. Hier nachlesen

ERo

Kompetente Nachhilfe

Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut und dank eines flexiblen "Nachhilfelehrers" wurde bisher immer sehr auf unsere persönlichen Bedürfnisse und Zeiten Rücksicht genommen.Hier wird keine Gruppennachhilfe wie bei sovielen anderen Instituten angeboten sondern jedes Kind erhält individuell Nachhilfe. Somit kann auf die Bedürfnisse des einzelnen Kindes eingegangen und die persönlichen Probleme im jeweiligen Fach erarbeitet werden und man füllt sich nicht als Nummer unter vielen. Wir würden den Studentenring auf jeden Fall weiterempfehlen.Hier nachlesen

Fam. Egetenmeyr

Zuverlässig

Bin sehr zufrieden. Fairer Preis, super Kommunikation. Man kann sich darauf verlassen, das auch tatsächlich qualifizierte Personen die Kinder unterrichten. Und der Stress wird einem dadurch erspart sich jedesmal zu vergewissern zu müssen, ob alle Angaben auch der Wahrheit entsprechen. Ganz großes Glück, die Unterrichtsstunden finden auch zu Hause statt.Hier nachlesen

Sehr gut!

Der Studentenring ist sehr gut. Mein Sohn konnte mit der Lehrerin zu Hause ganz individiuell lernen. Es ging auch keine Zeit wegen des Fahrtwegs verloren, da die Lehrerin zu uns nach Hause gekommen ist. Nachhilfe war in Englisch und Deutsch und beide Fächer konnten auf Note 3 stabilisiert werden, vorher Note 5 in Deutsch und Note 4 in Englisch. Ich war sehr zufrieden. Hier nachlesen

Wir sind sehr zufrieden

Bei uns könnte es nicht besser laufen . Wir schätzen die Zuverlässigkeit und Flexibilität unserer Nachhilfe sehr. Die Mathelehrerin und unsere Nachhilfestudentin haben sich am Anfang zusammen gesetzt und abgestimmt wie unserem Sohn am besten geholfen werden kann. Die Grundlagen die gefehlt haben konnten aufgebaut werden und so hat unser Sohn den Anschluss gefunden. Wir sind auf einem guten Weg. Hier nachlesen

Jonas Mama

Ausgezeichnet

Ich habe den Studentenring für ein Jahr genutzt und mich in dieser Zeit in Mathematik um zwei Noten verbessert. Der Studentenring war bezüglich eines Wechsels sehr kooperativ. Alles lief problemlos. Ich würde ihn jederzeit wieder nutzen und kann ihn nur empfehlen. Hier nachlesen